Archiv - Freie evang. Gemeinde Biedenkopf

FeG Biedenkopf

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ProChrist 2009 in Biedenkopf

2009 findet ProChrist seinen Höhepunkt in einer achttägigen Veranstaltung, die von Chemnitz aus an über 1000 Orten in Europa vom 29. März – 05. April 2009 per Satellit übertragen wird.
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Auch Biedenkopf wird wieder Übertragungsort sein und wie schon in der Vergangenheit, wird die Satellitenübertragung in ein Programm mit Biedenkopfer Prägung eingebunden werden. Dieses örtliche Vorprogramm und die anschließende Weiterarbeit macht die Veranstaltungsreihe zu einem zeitgemäßen Live-Programm mit „Public-Viewing“ Elementen.

Das Motto von ProChrist 2009 ist „Zweifeln und Staunen“ wobei es, wie schon seit der ersten ProChrist Reihe in 1993, darum gehen wird, Jesus bekannt zu machen. ProChrist wurde 1991 auf Anregung zweier evangelischer Bischöfe mit dem Ziel gegründet, den christlichen Glauben in Deutschland und Europa zu fördern. An der letzten ProChrist Veranstaltungsreihe im Jahr 2006 beteiligten sich über 1.250 Übertragungsorte mit 1,5 Mio. Besuchern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Polen, Ungarn und weiteren Ländern Europas.

Unsere Vorbereitungen werden in den nächsten Wochen starten und wir freuen uns, wenn viele sich an ganz unterschiedlichen Stellen einbringen. Möglichkeiten der Mitarbeit gibt es im Bereich der Technik, der Organisation und Gestaltung der einzelnen Abende sowie auch als Gesprächspartner für Rat suchende Menschen. Auch für das „Imbissteam“ werden Menschen gesucht, die mitmachen wollen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei Matthias Czekalla.

An dieser Stelle möchten wir schon jetzt auf Sonntag, den 25. Januar 2009, hinweisen. Im Rahmen unseres Gottesdienstes wird es dann eine Übertragung aus Chemnitz geben, die an allen Übertragungsorten auf ProChrist 2009 einstimmen wird.

Bericht vom Weltgebetstag der Frauen 2009 in Biedenkopf

Jedes Jahr treffen sich am ersten Freitag im März christliche Frauen in über 170 Ländern zum „Weltgebetstag der Frauen“. wgtf6thumbSeinen Anfang nahm der Weltgebetstag im Jahr 1884 in den USA. In Deutschland gab es 1927 den ersten Weltgebetstag. Jedes Jahr übernehmen Frauen aus einem anderen Land in der Welt die Aufgabe, eine Gottesdienstliturgie zu verfassen, die ihr Land, ihr Leben und ihre Situation darstellt. Mit der Kollekte des Weltgebetstages werden Frauenprojekte auf der ganzen Welt gefördert.

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ProChrist bewegt die Welt

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en nächsten beiden Monaten wird ProChrist ein wichtiges Schlagwort sein.Satelliten, Übertragungstechnik, professionelle Vorbereitung und Ulrich Parzany sind mit ProChrist ganz eng verbunden. Wenn wir im christlichen Umfeld fragen würden, könnte so gut wie jeder etwas über ProChrist sagen. Jeder hat etwas darüber gehört.

Viele haben ProChrist-Veranstaltungen bereits einmal miterlebt und manch einer ist durch ProChrist zum Glauben an Jesus Christus gekommen. In Werbehinsicht ist ProChrist eine erfolgreiche Marke – große Bekanntheit, starke Identifikation auf breiter Basis und ein öffentlichkeitswirksames Ereignis. Was ProChrist aber zu einer Bewegung macht, die um die Welt geht, ist etwas anderes. Petrus hat es in Apostelgeschichte 4, 12 einmal so ausgedrückt:

„Und in keinem anderen ist die Rettung, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“ – Jesus Christus ist es.


Das bewegt ProChrist-Mitarbeiter. Jesus ist der Motor, der diese Bewegung seit Jahrhunderten in Gang setzt und in Gang hält. Diese Bewegung ist nicht zu stoppen, denn Jesus rettet auch heute noch. Sie ist nicht aufzuhalten durch Menschen, die andere mundtot machen wollen, damit sie den Namen von Jesus nicht proklamieren. IMG_4944
Denn die Einzigartigkeit von Jesus gibt uns die Freiheit, gegen allen Widerstand Jesus als Retter zu verkündigen. Und indem wir Jesus auf dem Weg zu den Verlorenen folgen,
werden wir bewegt zu den Menschen, die Jesus suchen, um von ihm gerettet zu werden.

 

So geht die Bewegung auch durch Biedenkopf weiter, denn ProChrist ist nicht in erster Linie ein Veranstaltungsformat, sondern eine Lebenshaltung, die durch Jesus entsteht.

In keinem anderen ist Rettung, außer bei Jesus.

Ihr Matthias Czekalla

 

Gerne holen wir unsere Gäste ab und bringen sie nach der Veranstaltung nach Hause. Wenn Sie diesen Service in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte bei Helga Tillmann. Tel. 06461 / 5596

 

Viele sind wir, doch eins in Christus

„Kommt mit uns in das Land der Überraschungen“, laden die Verfasserinnen ein: Dicht am Äquator gelegen, hat das Land keine Jahreszeiten, ist meist tropisch heiß und dennoch liegt Schnee auf den hohen Gebirgen, besonders auf dem Mount Wilhelm (4509 m). Der Name stammt aus der Zeit, als Nordneuguinea bis 1914 deutsche Kolonie war und dort Kaffeeplantagen angelegt und Kokospalmen gepflanzt wurden. Überraschend ist auch, dass man erst vor rund 30 Jahren beim Überfliegen des zerklüfteten Hochlandes menschliche Besiedelung im vielesindwir.jpg
Regenwald entdeckt hat. Als inzwischen „Parlamentarische Monarchie“ – Königin ist Elizabeth II. von England – macht PNG eine rasante Entwicklung ins 21.Jahrhundert durch.

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Vortragsabend mit Dr. Michael Rohde am 12. März 2009

Die Bibel – Gottes Wort oder Menschenwort?

Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen. Was bedeutet es, wenn Christen sie trotzdem als „Gottes Wort“ bezeichnen? Waren die Menschen, die sie aufgeschrieben haben, nur die göttliche Tastatur für seine Gedanken? Oder ist alles menschlich erklärbar und die Bibel ein Buch wie jedes andere?drmichaelrohde.jpg

Dieser Abend möchte Sie herausfordern, gängige Alternativen zu überwinden und neu darüber nachzudenken, wie Gott und Mensch zusammen wirken, auch bei der Entstehungsgeschichte der Bibel. Prof. Dr. Michael Rohde (Jg. 73) ist seit 2007 Professor für Altes Testament am Theologischen Seminar Elstal (FH). Er hat am Theologischen Seminar Hamburg/Elstal und an den Universitäten Hamburg, Berlin und Marburg Theologie studiert. Er war Hebräischdozent am Theologischen Seminar des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Ewersbach und an der Universität Jena und Gemeindepastor in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Ilmenau (Thüringen). Das Alte Testament ist für ihn nicht veraltet, sondern altehrwürdig und enthält provozierende Herausforderungen und inspirierende Impulse für Menschen von heute.

Wie Gott Menschen verändert

40tagelogoklein.jpgEines Tages kommt ein Mann zu seinem Pastor. Gerade erst hatte er sein Leben Jesus Christus anvertraut. Und wer ihn kannte, wusste: Seine Lebensweise bietet viel Gesprächsstoff darüber, was alles im Leben eines Menschen veränderungswürdig ist. Alles in allem gibt es also viele gute Gründe für einen Pastor, mit ihm zu reden.

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Die Jugendwoche der FeG des Biedenkopf Nordkreises - ein Rückblick -

„I Seek You“ (zu dt. „Ich suche dich“) - das ist nicht nur eine äußerst bekannte Kommunikationsplattform im Internet, sondern war auch das Motto der Jugeleblos08.jpgndwoche, die vom 8. bis 11. Oktober in der Perftalhalle Breidenbach stattfand. Der Name war Programm: An vier Themenabenden wurden die Besucher durch ein kunterbuntes Programm aus Musik, Tanz, Theater, Glaubensbekenntnissen und Predigten angeregt, sich auf die Suche nach Gott zu machen. Redner war der 24 jährige Michael Baldauf, der ganz spontan für das kurzfristig erkrankte Redner-Ehepaar Simon und Bettina Becker eingesprungen war und sich dieser großen Herausforderung im Vertrauen auf Gott stellte. Mit anschaulichen Beispielen und Magdeburger Charme dachte er an den vier Abenden mit jeweils 900 bis 1200 jungen und jung gebliebenen Zuschauern über Fragen nach wie: „Was macht ein lebendiges Leben aus? Wie sicher ist meine Zukunft? Verstecke ich mich hinter Masken? Was sind in unserer Zeit eigentlich echte Freunde?“ und verwies dabei jedes Mal auf Jesus und seine Zusage.

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Licht für dunkle Tage

Wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässtlicht-klein.jpg

und den Elenden sättigst,
dann wird dein Licht in der Dunkelheit aufgehen,

und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.

Jes. 58,10

Gott weiß, dass der Weg zu unserem Herzen häufig einem Labyrinth gleicht. Wir lassen unser Herz von bestimmten Menschen nicht finden. Diese Menschen werden umgeleitet, weggeleitet und abgeleitet und kommen so niemals bei uns an. Der Hungrige und Elende hat es schwer, unser Herz anzutreffen.

In Jesaja 58,10 erfahren wir, dass dies nicht ohne Folgen bleibt. Denn dadurch trübt sich auch Gottes Nähe ein. Er wirkt fern trotz mancher religiöser Übungen unsererseits: Wir feiern unsere Gottesdienste und verzichten auch hier und dort einmal, aber Gottes Nähe bleibt uns verborgen. Denn Gott macht hier deutlich, dass wir Gottesdienst nicht ohne die andern feiern können.

Wer meint, Gottesdienst sei nur etwas zwischen ihm und seinem Herrn, dessen Blick wird geweitet. Wir erfahren: Wer sich von den Hungrigen und Elenden entfernt, dem verdunkelt sich Gott auch und bei dem wird es dunkel.

Hat es nun doch damit zu tun, dass wir bei Gott in „Vorkasse“ treten müssen, wenn wir seine Nähe erleben wollen

Nein, auf gar keinen Fall. Vielmehr zeigt uns Gott, wo er zu Hause ist. Er ist bei den Elenden zu Hause, er ist denen nahe, die zerbrochenen Herzens sind. Und je näher uns diese Menschen kommen dürfen, desto näher tritt uns Gott mit ihnen zusammen. Wenn wir den Hungrigen unser Herz finden lassen und den Elenden sättigen, geht uns ein Licht auf. Gottes Gegenwart erfüllt unser Leben.

Was heißt es aber, dass ich mein „Herz finden“ lasse? Heißt es, dass ich mir ein schlechtes Gewissen, durch jede Spendenbroschüre einreden lasse oder durch den traurigen Blick mancher Abstauber? Hier kann viel manipuliert werden.

Ist mit dem „Herz-finden“ nur diese gefühlsmäßige Dimension gemeint? Interessant ist, dass dieser Aspekt in der Bibel zurück tritt. Wenn mein Herz gefunden ist, entsteht nicht zuerst Betroffenheit, sondern es entsteht Entschlossenheit, tätig zu werden wie z.B. der „Samariter“, der einem Überfallenen hilft. Er baut keine Heime für Kriminalitätsopfer, sondern er leistet entschlossen „Erste Hilfe“ mit den Mitteln, die ihm zu Verfügung stehen. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

Und Gott sagt, wenn wir so unser Herz finden lassen, finden wir Gottes Nähe in unserem Leben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Licht für die dunklen Tage, die im Oktober und November wieder beginnen.

Ihr Matthias Czekalla