Archiv - Freie evang. Gemeinde Biedenkopf

FeG Biedenkopf

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Licht für dunkle Tage

Wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässtlicht-klein.jpg

und den Elenden sättigst,
dann wird dein Licht in der Dunkelheit aufgehen,

und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.

Jes. 58,10

Gott weiß, dass der Weg zu unserem Herzen häufig einem Labyrinth gleicht. Wir lassen unser Herz von bestimmten Menschen nicht finden. Diese Menschen werden umgeleitet, weggeleitet und abgeleitet und kommen so niemals bei uns an. Der Hungrige und Elende hat es schwer, unser Herz anzutreffen.

In Jesaja 58,10 erfahren wir, dass dies nicht ohne Folgen bleibt. Denn dadurch trübt sich auch Gottes Nähe ein. Er wirkt fern trotz mancher religiöser Übungen unsererseits: Wir feiern unsere Gottesdienste und verzichten auch hier und dort einmal, aber Gottes Nähe bleibt uns verborgen. Denn Gott macht hier deutlich, dass wir Gottesdienst nicht ohne die andern feiern können.

Wer meint, Gottesdienst sei nur etwas zwischen ihm und seinem Herrn, dessen Blick wird geweitet. Wir erfahren: Wer sich von den Hungrigen und Elenden entfernt, dem verdunkelt sich Gott auch und bei dem wird es dunkel.

Hat es nun doch damit zu tun, dass wir bei Gott in „Vorkasse“ treten müssen, wenn wir seine Nähe erleben wollen

Nein, auf gar keinen Fall. Vielmehr zeigt uns Gott, wo er zu Hause ist. Er ist bei den Elenden zu Hause, er ist denen nahe, die zerbrochenen Herzens sind. Und je näher uns diese Menschen kommen dürfen, desto näher tritt uns Gott mit ihnen zusammen. Wenn wir den Hungrigen unser Herz finden lassen und den Elenden sättigen, geht uns ein Licht auf. Gottes Gegenwart erfüllt unser Leben.

Was heißt es aber, dass ich mein „Herz finden“ lasse? Heißt es, dass ich mir ein schlechtes Gewissen, durch jede Spendenbroschüre einreden lasse oder durch den traurigen Blick mancher Abstauber? Hier kann viel manipuliert werden.

Ist mit dem „Herz-finden“ nur diese gefühlsmäßige Dimension gemeint? Interessant ist, dass dieser Aspekt in der Bibel zurück tritt. Wenn mein Herz gefunden ist, entsteht nicht zuerst Betroffenheit, sondern es entsteht Entschlossenheit, tätig zu werden wie z.B. der „Samariter“, der einem Überfallenen hilft. Er baut keine Heime für Kriminalitätsopfer, sondern er leistet entschlossen „Erste Hilfe“ mit den Mitteln, die ihm zu Verfügung stehen. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

Und Gott sagt, wenn wir so unser Herz finden lassen, finden wir Gottes Nähe in unserem Leben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Licht für die dunklen Tage, die im Oktober und November wieder beginnen.

Ihr Matthias Czekalla

Von Nüssen, die schwer zu knacken sind

Die Weihnachtszeit liegt hinter uns. Auf den Tellern im Wohnzimmer sind bestimmte Naschereien übrig  geblieben: Da sind Plätzchen, die nicht so hoch im Kurs der Familie stehen, da ist Obst, das nicht so ansehnlich ist wie anderes. Aber auch Nüsse befinden sich auf dem Teller. jlos09.jpg

Doch Vorsicht bei denen! Sie sind nicht so harmlos wie sie aussehen. Einige von ihnen haben schon den einen oder anderen Nussknacker auf dem Gewissen. Es sind nämlich diese Nüsse, an denen sich schon manches Familienmitglied die Zähne ausgebissen hat. In der Regel sind es die vier bis sechs Nüsse, die über bleiben, weil sie keine Anstalten machen, aufzugehen oder weil die Weihnachtstage zu friedlich sind, um ein so schweres Gerät wie einen 1,5 Kilo-Hammer herbeizuschaffen, um die Nuss platt zu machen. So sind die harten Nüsse übrig geblieben.

 

Nicht nur in der Botanik sprechen wir von harten Nüssen, die schwer zu knacken sind. Auch Menschen bezeichnen wir als  „harte Nüsse“. Jesus ist auch  ihnen begegnet.

 

Nachdem ein sehr religiöser junger Mann zu Jesus kommt und von ihm wissen will, wie man das ewige Leben bekommen kann, lenkt Jesus seinen Blick über Umwege zu dem, was ihn davon abhält. Sein Reichtum steht dem jungen Mann im Weg. Jesus sagt ihm, dass er das ewige Leben gewinne, wenn er sich ganz von seinem Reichtum löse, um Jesus dann zu folgen.

 

Der Mann geht traurig davon. Aber auch die Freunde von Jesus sind über diese Radikalität erschrocken und fragen: „Wer soll dann noch in das Reich Gottes kommen?“ Und Jesus antwortet mit der Jahreslosung für 2009:

 

„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“(Luk.18,27).

 

Wir merken es gibt viele „harte Nüsse“. Vielen von ihnen könnten wir einen Namen geben. Wir könnten viele gute Gründe anführen, warum sie sich bestimmt nicht öffnen. Doch wir wollen uns durch die Jahreslosung erinnern lassen, dass die „harten Nüsse“ für uns ein Problem sind, nicht aber für Gott. Er kann das Unmögliche möglich machen und wir wollen das für 2009 ganz konkret erwarten auch im Hinblick auf ProChrist.

 

Ihr Matthias Czekalla

Auf das Ziel kommt es an!

Im Juni dreht sich vieles um den Fußball. Die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz findet dann statt.
Dem Team geht es um eine Sache: Sie wollen das Finale der EM erreichen und am Ende den Pokal in den Händen halten. Keiner von den Kickern fährt dorthin, nur um einmal da gewesen zu sein.

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Die Zeit ist reif!

Die Felder sind es auch – es ist Erntezeit. Überall sieht man goldgelbe Ähren oder ausgewachsene Kartoffelpflanzen auf den Ackerflächen. In den Weinanbaugebieten hängen die Trauben an den Reben und warten auf die Weinlese…

Und stellen Sie sich vor, niemand würde sich in diesem Jahr dafür interessieren: Statt auf die Felder zu fahren und zu ernten, sieht man die Landwirte, wie sie ihre Maschinen pflegen. Statt die Ernte einzufahren, kümmern sie sich um ihre Gebäude und richten sie her. Statt Hand anzulegen, blättern sie zuhause in Katalogen, was es alles an Pflanzen gibt, die man anbauen könnte oder sie sehen sich an, welche hübschen Landmaschinen neu auf dem Markt gekommen sind und wie schön es aussähe, wenn die auf ihrem Hof stünden. Jeder würde sich über solche Landwirte zu Recht an den Kopf fassen. Diese Landwirte hätten ihren Beruf verfehlt.

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Ausflug des Seniorenkreises

Am 14. Oktober 2008 findet ein Ausflug des „Seniorenkreises“ nach Dietzhölztal-Ewersbach statt. Wir besichtigen dort unser „Bundeswerk Kronberg“, bestehend aus dem Theologischen Seminar mit Studentenwohnheim und der Geschäftsstelle der „Allianz-Mission – Auslandsmission des Bundes Freier evang. Gemeinden in Deutschland“.

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Gottesdienst mit Kindertagesstätte

Du bist einmalig“, so lautete das Motto des Familiengottesdienstes, den die Kinder und Erzieherinnen der Kindertagesstätte Wirbelwind gemeinsam mit Pastor Matthias Czekalla vorbereitet hatten.kitaklein.jpg

Der Gemeindesaal der Freien evangelischen Gemeinde war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nicht nur der Gottesdienst, sondern auch die Darbietungen der kleinen Akteure aus der Kindertagesstätte Wirbelwind waren „einmalig“.


Gleich zu Beginn sangen die Kinder selbstbewusst „das Lied über mich“. Die Handpuppe Pauline klagte ihrer Freundin Betty anschließend ihr Leid, weil sie sich mit ihrer „Gurkennase“ niemandem mehr zeigen wollte.

Betty tröstete ihre Freundin und machte ihr klar, dass es keinen Grund für ihre Scham gibt. Alles an ihr ist gewollt und passend. Die künftigen Schulkinder trugen anschließend ein Gedicht vor. Herzerfrischend waren die schwungvollen und selbstbewussten Liedvorträge der Kinder.

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Seminar - besonderer Termin

„So wird ihr Christsein ansteckend“

Authentisch leben – Beziehungen gestalten – Glauben weitergeben

Darum soll es in dem Seminar gehen, das wir in unserer Gemeinde am 08. November ´08 mit einem Seminartag beginnen und am Donnerstag, dem 20. November ´08, abschließen werden. Dieses Seminar bildet den Auftakt unserer Vorbereitungen für ProChrist 2009. Es will uns den Blick öffnen, unseren persönlichen Stil zu entwickeln, wie die Gute Nachricht von Jesus Christus durch uns authentisch zu anderen Menschen gelangen kann. Zu dem macht es Mut, in Beziehungen zu stehen und unseren Glauben zu einem Teil unserer Beziehungen zu machen und darüber zu sprechen. Herzlich möchten wir zu diesem gemeinsamen Erlebnis einladen, weil wir dann auch als Gemeinde entdecken, wie wir Hand in Hand arbeiten können. Eine Anmeldeliste wird in Kürze ausliegen.

Termine:

Samstag, 08.11.2008

von 10.00 -16.00 Uhr

Donnerstag, 20.11.2008

von 19.30-21.00 Uhr

Kosten für das Teilnehmerheft:

zwischen 8,95€ und 9,50€
(je nach Teilnehmerzahl)